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Alphabete

Alphabete, die Formen und Wirkung der Schrift

Römische Buchstaben

Die Formen und die Entwicklung vom lateinischen Alphabet, erzählt und illustriert von Birgit Wegemann und Paulo Heitlinger.

Was fasziniert uns an den römischen Inschriften? In den meisten Fällen ist es, ohne Zweifel, die Schönheit ihrer Buchstaben. Die Ästhetik der Lettern ist der Grund, warum wir heute, nach wie vor, die Antiqua für die Gestaltung unzähliger Schriften vorziehen.

Vor etwa 2.700 Jahren begannen die Lateiner Buchstabenformen zu benutzen, die wir heute „römische Schrift" nennen. Sie haben das Alphabet entwickelt, welches uns heute täglich dient: in den Zeitungen, in den Nachrichten, auf den Werbeplakaten, die wir überall im öffentlichen Raum sehen. Unser heutiges Alphabet ist dem der Römer sehr ähnlich; diesem Vorfahren haben wir für die Ästhetik, die Lesbarkeit und für die verschiedenen Stile unserer heutigen Schriften zu danken.

Seit 2.000 Jahren sind die römischen Lettern die erste Wahl geblieben, wenn es darum geht, einen Text mit schönen Buchstaben zu setzen. Deswegen ist für diejenigen, die Buchstaben studieren, oder für die, die sie zeichnen, die genaue Kenntnis des römischen Alphabets unerläßlich. Trotzdem ist relativ wenig darüber veröffentlicht worden.

Die Epigraphik ist die Hilfswissenschaft der Archäologie, die sich mit den alten Inschriften beschäftigt, und so kennen wir unzählige die gezeichnet, gemalt, geritzt, graviert und gemeißelt wurden; wir kennen sie auf den unterschiedlichsten Trägermaterialien: Stein, Metall, Holz, Knochen, Keramik, Mosaik, Glas. Die Spezialisten werden nicht müde, die zahlreichen Beiträge der Epigraphik für die Archäologie, den Sprachwissenschaften, den Sozialwissenschaften und etliche andere Disziplinen zu würdigen. Daß das Studium der alten römischen Buchstaben auch ein wesentlicher Beitrag für die Kalligraphie und Typographie gewesen ist, ist der Aufmerksamkeit der Epigraphiker entgangen.

Üblicherweise interessiert ihnen nicht der künstlerische Aspekt von dem, was sie studieren. Der Archäologe, der die Geschichte der Römer studiert, interessiert sich meistens nicht für die Renaissance oder für das 21. Jahrhundert. Es fehlen multidisziplinäre Ansätze. Eine Aufgabe dieses Buches ist das Bauen einer Brücke, welche die klassischen Studien der Epigraphik mit den Arbeiten der modernen Type-Designer verbindet, um die grafische Formen und die Ästhetik der römischen Buchstaben zu verstehen.

Die klassische Epigraphik (über)wertet jene Inschriften, die einzelne Exemplare sind, erstellt von der erfahrenen Hand der Handwerker, die das Layout der Seiten erdachten und die Buchstaben zeichneten. In diesem Buch werden wir aber auch den wiederholten Schriftzügen Achtung zollen; diese konnten die Römer sehr leicht machen, indem sie Siegel, Marken und Stempel schufen. Derart wurden kurze Inschriften, Marken und Logos gedruckt – auf Keramikprodukte, zum Beispiel. Diese Art von Inschriften zeigt uns auch, daß ein wesentlicher Teil der römischen Wirtschaft auf Serienprodukte setzte. Wer Typographie macht, oder sie benutzt, für den ist es sehr wichtig, diese Muster kennenzulernen.

Das lateinische Alphabet ist heute – mit einigen Erweiterungen und Regionalisierungen – das Schriftsystem mit der höchsten Verwendung in der Welt. Die Auswahl der Steintafeln, die wir hier vorstellen, betont das archäologische Legat, welches gefunden wurde. Wir zeigen Inschriften aus Frankreich, Deutschland, Spanien, Portugal und aus dem Vereinigtem Königreich. So glauben wir, daß einige Leserinnen/Leser motiviert sein werden, selbst die Orte zu besuchen, wo wir die Schönheit einiger Inschriften eingefangen haben.

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Inhaltsverzeichnis und die ersten 50 Seiten (6 MB, öffnet im neuen Fenster).

  • Römische Buchstaben, ein E-Book von Kulturas, im PDF-Format.
  • Sprache: Deutsch
  • 2. Ausgabe: 2020.
  • Autoren: P. Heitlinger, B. Wegemann
  • 500 Seiten, Format DIN A4 — quer

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Stichworte

Intro / Glossar / Abkürzungen und Zeichen / Einleitung / Römische Epigraphik / Die erste globale Schrift / Das Lateinische Schriftsystem / Die Formen der Lettern / Die Glyphen / Serifenlose Buchstaben

Textkomposition / Die Schriftträger / Vom Ton bis zum Blei / Lateres signati / Buchstaben aus Glas / Miliaria / Macht und Status / Stein gravieren / Steinschneider / Capitalis / Capitalis Monumentalis / Geometrische Capitalis / Capitalis Condensata / Weite Buchstaben / Geritzte Buchstaben / Skulptur und Text /

Buchstaben auf Keramik / Buchstaben aus und auf Metall / Texte auf Bronzetafeln / Militär-Diplome / Münzen / Mit dem Pinsel gemalt / Ornamentierte Buchstaben / Pixel-Buchstaben / Die Rustica / Die Schreibschrift Rustica / Die Rustica-Steinschrift / Utrechter Psalter / Graffitis aus Pompei / Die Cursive / Dekadenz der römischen Schrift / Spätrömische Buchstaben / Orientalische Versalien / Paläochristliche Texte /

Westgotische Schrift / Evolution der westgotischen Versalie / Der epigrafische Corpus von Salas / Westgotische Buchschrift / Die runde Unziale / Versalien der Inseln / Book of Kells / Das Codex Aureus von Stockholm / Die erste Renaissance / Humanistische Alphabete / Amerikanische Buchstaben / Die Saga der «Trajan» / Moderne Epigraphik / Römische Fonts / Digitalfonts für römische Schriften / Bibliografie / Links / Register / Die Autoren


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