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E-Books von Kulturas

Azulejos in Portugal und Spanien

Porto city-guide

Auf den Spuren der Westgoten


Copyright © 2013, 2014, 2015, 2016 by Paulo Heitlinger.

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Azulejos, Kachelkunst in Portugal und Spanien

Azulejos in Spanien und Portugal

Faience, Wandfliesen und Kachelkunst aus der Iberischen Halbinsel.
Bildband und Dokumentation.

Nicht nur die berühmte blau-weiße barocke Kachelkunst – in diesem E-Book werden auch originelle Werbetafeln, Straßenschilder und weitere zeitgenössische Anwendungen der Wandkacheln dokumentiert. Von den ersten glasierten Keramiken bis zu den Art-Déco-Azulejos in Lissabon und Porto — ein Buch mit mehr als 500 Abbildungen. Mit Ausflügen nach Brasilien und Mexiko. Beiträge über Schriftypen auf Azulejos u.v.a.m.

Das Thema „Fayence und Azulejos” hat eine dermassen lange Geschichte, viele Höhepunkte und dementsprechend breites Spektrum, daß wir uns dazu entschloßen haben, diese Schwerpunkte aus dem Buch Keramik auszukoppeln. Das Material ist hier, im E-Book Azulejos, von denselben Autoren, zusammengefaßt.

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Inhaltsverzeichnis und die ersten 30 Seiten. (Öffnet im neuen Fenster).

  • Azulejos in Spanien und Portugal
    E-Book von Kulturas, im PDF-Format.
  • Sprache: Deutsch
  • 1. Ausgabe: August 2013.
  • 2. Ausgabe, erweitert: Mai 2014
  • 3. Ausgabe. Maerz 2016
  • Autoren: P. Heitlinger u. B. Wegemann
  • 420 Seiten, Format DIN A4 - quer
  • 550 Abbildungen!
  • 15 Euro. Hier zu kaufen.

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Von Azulejos und anderer Faiance...

Die Wurzeln der spanischen und portugiesischen Keramiktradition reichen tief in die Fülle der über 700 Jahre währenden islamischen Kultur (und Handwerk) auf der Iberischen Halbinsel. Nach der Reconquista waren es Mudéjares (die Mauren, die im Lande geblieben waren) die Träger der alten Techniken. Sie brachten diese zuerst nach Murcia und schließlich in die Region um Valencia.

Die älteste Art der Herstellung von Wandfliesen, die im Al-Andalus praktiziert wurde, ist die sehr arbeitsintensive Alicatado-Technik (Azulejos alicatados nennt man in Portugal die Mosaikfliesen). Aus größeren Tonplatten wurden Formen unterschiedlichen Formats ausgeschnitten und dann farbig glasiert (Blau, Grün, Gelb, Schwarz). Diese kleinteilige Azulejos hat man anschließend auf einem Mörtelgrund zu komplexen Mosaikmustern zusammengesetzt.

In Europa ist die Alhambra-Burg in Granada ein Ort, wo man Mosaikfliesen aus kleinen Azulejos bewundern kann. Damals wurde Andalusien von maurischen Emire beherrscht. Die dekorierten Flächen in der Alhambra waren beeinflußt von der Arbeiten die gerade „gegenüber”, auf der anderen Seite der Meeresenge von Gibraltar, in Maroko produziert wurden. In Portugal kann man solche Alicatado-Fliesen im Palácio de Sintra bewundern — König Manuel I hatte sie aus Südspanien kommen lassen.

Obwohl in Valencia Christen und Muslime zusammenarbeiteten, überwiegen in der Keramik die „blauen“ Gruppen mit maurischen Themen. Der größte Teil der bei Valencia im 15. Jahrhundert hergestellten Lüsterkeramik scheint in Manises in Anlehnung an ihre Vorgänger aus Granada und Malaga produziert worden zu sein.

Die feintonige, mit Zinnglasur überzogene und schließlich bemalte Keramik trat ihren Siegeszug durch mallorcinische Händler (Majolica) zunächst nach Frankreich (hier Fayence genannt) und nach Italien an. Osten und der byzantinische Westen, deren Kenntnisse über alkalische Glasuren und Bleiglasuren die Grundlagen gaben für die weitere Entwicklung. Ägypten und Mesopotamien waren die Schauplätze zweier bahnbrechender Entwicklungen in der Keramik, die von dort aus nach Spanien gelangten.

Die Entwicklung einer weißen, opaken Glasur, verbunden mit der Aufglasurmalerei in kobaltblau nehmen ihren Ursprung am Euphrat im frühen 8. Jh., während in Ägypten aus einem Gemisch aus Quarzsand, Ton und Glaspulver eine keramische Masse, die Fritte hergestellt wurde. Schließlich gelang im Zweistromland erstmalig die Lüstermalerei auf Keramik.


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Auf den Spuren der Westgoten

Stein und Kupfer